1945 hat der Philosoph Karl Popper mit seinem Buch „Die offene Gesellschaft und ihre Feinde“ das nach Karl Marx bekannteste politische Manifest für den gesellschaftlichen Fortschritt verfasst. Der Psychiater und Ökonom Stefan Brunnhuber will Poppers gesellschaftspolitischer Handlungsanleitung jetzt neue Geltung verschaffen.

Er übersetzt Poppers „Sixpack“ der Voraussetzungen für eine offene Gesellschaft in unsere Zeit und formuliert ein Programm, das jenseits des politischen Links-Rechts-Schemas liegt.

Anstatt uns mit Verteilungs- und Gerechtigkeitsfragen zu beschäftigen und immer weitere Minderheitenschutz- und Diversitätsprogramme in den Mittelpunkt zu stellen, schlägt Brunnhuber vor, einen tragfähigen „sozialen Boden“ zu schaffen: „Sozialpsychologisch liegt der Fehler im Umgang mit Wohlstand und Missständen häufig darin, dass man mit Diversität und Minderheitenschutz beginnt und dann aber nicht bei der Gleichheit herauskommt. Das Umgekehrte wäre besser: Wir fangen bei dem an, was uns alle vereint, zum Beispiel öffentliche Daseinsfürsorge, Sicherheit, Gesundheit, Naturschutz, und erst dann diskutieren wir die Besonderheiten des Einzelnen. Das ist nicht nur ein sozialphilosophisches Programm, sondern hat weitreichende praktische Konsequenzen.“

Im Streitgespräch mit dem Leipziger Rechtsphilosophen Felix Ekardt lässt uns Stefan Brunnhuber an seiner Wiederentdeckung des Popperschen kritischen Rationalismus teilhaben und stellt sich der Diskussion mit dem Publikum.

Die Veranstaltung wird mitgefilmt. Mit Ihrer Anmeldung bzw. Teilnahme erklären Sie sich mit den Filmaufnahmen einverstanden, die auch Schwenks ins Publikum vorsehen.

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Felix Ekardt
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Streitgespräch zum Buch "Die Offene Gesellschaft"
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