Re: Present auf Tour

Re: Present – Raum für unsere Antworten!

Die Tour zur Bundestagswahl 2021.

Die Initiative Offene Gesellschaft reiste im Superwahljahr 2021 gemeinsam mit Diskutier Mit Mir und einem Pop-Up Begegnungsraum in Städte in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg. Der Name des Projekts lautet "Re: Present". Im Gepäck hatten wir ein Corona-kompatibles Angebot für politische Bildung, um unter freiem Himmel Platz für lokale Debatten zu schaffen. Inmitten unserer interaktiven Ausstellung gab es Veranstaltungen mit lokalen Partner*innen sowie online in Diskussionsräumen.

 

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Die Idee: Eine neue Zukunft

Die Zukunft ist ungewiss – ob es um den Job, um die Digitalisierung oder um die Umwelt geht. Sicher ist: 16 Jahre Bundeskanzlerin Merkel neigen sich dem Ende. 2021 wurden sechs neue Landtage und der Bundestag gewählt. Genau der richtige Moment, um zu überlegen: Was soll sich eigentlich verändern? Was wünschen wir uns für die Zukunft? Und wo fangen wir jetzt an?

Vor Ort: Raum für Antworten

Ideenlabore, Workshops und Debatten luden zu Diskussionen rund um lokale Schwerpunktthemen ein. Hier wurde sich ausgetauscht, zugehört, gestritten, nach kollektiven Lösungen gesucht. Unsere interaktive Ausstellung war der Ausgangspunkt für viele, sich kritisch-konstruktiv mit ihren Alltagsproblemen auseinanderzusetzen. Was tun damit, 

… wir auch morgen noch genügend Wasser für lokale Landwirtschaft haben? 

… unsere Politik so vielfältig wird wie unsere Gesellschaft?

… um im Corona-Sommer sicher Feiern und Spaß haben zu können?

Die Stationen im Einzelnen

Hier waren wir 2021 als Initiative Offene Gesellschaft auf Tour:

  • Ulm (Baden-Württemberg): 08.-11. Juli
  • Merseburg (Sachsen-Anhalt): 26.-28. August
  • Berlin: 14. September (Berliner Demokratietag)
  • Schifflersgrund (Thüringen): 17.-18. September
  • Saalfeld (Thüringen): 20.-22. September
  • Altenburg (Thüringen) 24.-26. September

Ulm, Juli 2021

Merseburg, August 2021

Berlin, September 2021

Weitere Bilder demnächst...

Klar ist, dass viele junge Menschen sich neue Visionen für ihre Zukunft wünschen. Sie wollen weg von traditionellen Rollenvorstellungen und Entscheidungsmechanismen. Von Ulm über Altenburg nach Pasewalk erzählten uns Menschen vor Ort, was sie ärgert, was sie zusammenbringt und was sie antreibt. Hier einige Beispiele:

 

Eine queere Jugendgruppe wünscht sich mehr Sichtbarkeit für vielfältige Lebensmodelle. In Treffen bieten sie sich gegenseitig Halt und treiben das kulturelle queere Leben in ihrer Region voran. 

 

Eine migrantische Gruppe junger Frauen setzt sich ein für mehr kulturelle Verständigung. Sie suchen das Gespräch mit ihren Nachbar*innen genauso wie mit Politiker*innen um zu zeigen: Wir sind ein Teil dieser Stadt und wir haben eigene Wünsche an ihre Entwicklung! 

 

Eine klimaaktivistische Jugendgruppe besetzt innenstädtische Parkplätze und widersetzt sich: Es muss nicht alles so bleiben, wie es schon immer war. Unsere Zukunft ist wichtiger als politische Bequemlichkeit. 

Mehr entdecken

Auf der Website von Re: Present gibt es weitere Informationen, Fragen und die gesammelten Antworten der Tour. Zu finden sind dort zum Beispiel die Wünsche und Utopien der Besucher*innen für das Jahr 2041.

 

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